Cutters

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Die Cutters waren oder sind die zweitmächtigste und zweitgrößte Straßengang Seattles - direkt hinter den Ancients. Genau wie diese haben auch sie Gang-Filialen in den gesamten UCAS, CAS und dem Freistaat Kalifornien. Von wenigstem einer der Biker-Gangs der République de Québec ist bekannt, dass sie interesse daran haben, den Cutters als Chapter beizutreten.

Shadowtalk Pfeil.png Was einiges über die Macht und Bedeutung der Cutters aussagt... normaler Weise nehmen die Bikies, die Members der echten, traditionellen MCs die Go-Gangs nämlich nicht sonderlich ernst, und haben wenig Respekt für Go-Ganger übrig, die die sich nicht scheuen, japanische Hobel von Suzukie oder Honda zu fahr'n!
Shadowtalk Pfeil.png Angel Forever Forever Angel

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bereits in den 2050ern, als sie sich in Seattle auf dem Höhepunkt ihrer Macht und Größe befanden, lagen die Anfänge der Gang schon 80 Jahre zurück, die in Los Angeles als kleine, regionale Latino-Straßengang begonnen hatte.

Nach dem die Seattler Filiale dann jedoch - unter unfreiwilliger Mitwirkung des Lone Star-Undercover-Cops Wolf Larson - von einer Konzerntochter Telestrian Industries' aus Tír Tairngire bei einem Feldtest mit einer magisch aktiven Biowaffe beinahe ausgelöscht worden wäre, brauchte die Gang sehr lange, um sich von den Folgen zu erholen. Naturgemäß nutzten andere Gangs wie die Ancients, mit denen die Cutters ohnehin Ärger hatten, Triaden und Seoulpa-Ringe ihre Schwäche erbarmungslos aus, aber die Cutters waren noch lange nicht vernichtet. Auch den Verlust ihrer Niederlassung in Chicago, zu der der Kontakt abriss, als Bug City unter Quarantäne gestellt und eingemauert wurde, war ein Schlag, von dem sie sich erst einmal erholen mussten...

Dafür ließen sich die Ganger einzelner Gang-Filialen - wie etwa jener in Detroit - während des Konzernkriegs zwischen 2057 und '60 nur zu bereitwillig als Teams für Ablenkungsangriffe auf Konzernanlagen wie jene des Software-Herstellers QTS in Detroit anheuern. Dabei scheuten sich die Ganger nicht, für gute Nuyen selbst so selbstmörderische Aktionen wie das Steuern eines Sprengstoff beladenen Lasters in ein Gebäude der Ares-Tochterfirma durchzuziehen, damit Cross' Seraphim samt angeheuerter Runner die Einrichtung inzwischen unbemerkt infiltrieren konnten.[1]

Shadowtalk Pfeil.png Ein schönes Beispiel für die "offensiven Securitytätigkeiten", die - wie weiter unten erwähnt - zu den üblichen Geschäften der «Cutters» zählen... und vielleicht auch ein Hinweis, warum meine alten Chummer von unser'm Chapter in Detroit '58 nur noch so wenige waren...
Shadowtalk Pfeil.png Cuttin' R

2070 gibt es die Cutters - inklusive der Seattler Filiale - immer noch, auch wenn sie in Emerald City gerade in jüngerer Zeit erneut unter plötzlicher Fluktuation in der Führungsebene zu leiden hatten, und unter anderem ein Finsterling namends Vladimir, der über mehr als zwei Jahrzehnte der Vize von Gang-Boss Blake war, sich nun den Puget Sound von unten ansehen darf. Die Nummer drei in der Hirarchie der Seattler Cutters war - bis zu Vladimirs Abgang - die Hirschschamanin Frühlingsblüte.

Dafür haben sie in den anarchistischen Reservaten innerhalb der Konzernenklave Manhattan, namentlich der Grube, die lokalen Gangs wie die «Axemen» und die «Blood Monkeys» systhematisch zerschlagen oder verdrängt, und damit begonnen, diese Gebiete - mit stillschweigender Billigung des MDC - zu befrieden.

Shadowtalk Pfeil.png ...was bei den Neo-Anarchisten im Rotten Big Apple allerdings auf wenig Gegenliebe stößt, da diese - verständlicher Weise - der Ansicht sind, daß eine Gang, die denkt wie ein Konzern, nun wirklich das allerletzte ist, was New York braucht...
Shadowtalk Pfeil.png Annarxo

Außerdem haben sie ihre alten Schmuggelrouten ins wilde Chicago re-etabliert, und arbeiten dabei eng mit der lokalen Logistikfirma Spire Enterprises zusammen, die selbst nicht viel mehr ist, als die semi-legale Fassade einer Schmugglergruppe.

Charakteristika

Ein besonderes Merkmal der Cutters ist, dass die Ganger - und insbesondere die Gang-Führung - gerne so tun, als ob sie keine Gang wären, sondern ein Konzern. - Dem entsprechend halten sie Geschäftsbesprechungen ab, und die Seattler Gangfiliale besaß in der Vergangenheit eine Reihe von Abteilungen wie "Geschäftsentwicklung" und "Buchhaltung" ... aber auch einen "Kriegsboss", der für die Kontrolle der Straßenmonster, der Schläger, Pistoleros und Knochenbrecher in den Reihen der Gang zuständig ist und die Befehle der Ober-Bosse an sie weiterleitet. Wie alle wirklich großen Banden haben die Cutters schon lange den Nutzen von Dingen wie Tarnfirmen, Strohmänner und Geldwäsche entdeckt, was die Streetgang ebenso zu ihrem Vorteil einsetzt, um die Ströme ihrer illegalen Einkünfte zu verschleiern, wie die großen Syndikate.

Ebenso wie bei der Hongkonger Triade der "289s" - die nicht ohne Grund auch "Easy Money Gang" heißt - ist auch bei den Cutters der entscheidende Fokus, um den sich alles dreht, nicht Ehre, Respekt oder ein Revier, sondern Nuyen zu machen. Dem entsprechend tragen die Cutters - bis auf die Straßenmonster, wenn sie in den Krieg gegen andere Gangs ziehen - praktisch nie ihre Gangfarben in Grün und Gold in Form von Synthleder-Jacken mit entsprechenden Stickern und Patches mit dem Symbol gekreuzter Schnappmesser.

Shadowtalk Pfeil.png Nein - Studs mit Türkisen und Toppas in den Ohrläppchen genügen völlig, um subtil zu demonstrieren, dass man ein «Cutter» ist - egal, ob man nun Straßenleder trägt, oder einen Anzug von Vashon Island, wie ich ihn bevorzuge!
Shadowtalk Pfeil.png C.C.Catch

Ebensowenig vergeuden sie ihre Zeit damit, die Downtown von Seattle mit ihren Graffitis und Tags zu verunstalten. Um in die Gang aufgenommen zu werden, sind nicht die üblichen Mutproben oder Prügelrituale, in denen der künftige Ganger beweisen muß, wieviel Schmerz er aushalten kann, erforderlich, sondern der künftige Cutter muß vielmehr einen kriminellen Coup planen, und dessen Profitablität und Durchführbarkeit beweisen, um als vollwertiges Mitglied akzeptiert zu werden. Außerdem heuern die Cutters zuweilen auch Shadowrunner an, um ihre Reihen für bestimmte Unternehmungen zu verstärken, und es bestehen über einzelne Mitglieder der Führungsebene der Seattler Gang-Filiale auch Verbindungen zu den professionellen Wetworkern des Smokers Clubs - denen der Ex-"Cutter" Riser anghört sowie zur Vory v Zakone und angeblich sogar zu Chimera.

Zudem hat sich bei der obersten Führungsebene der «Cutters» die konzernähnliche Struktur seit den 2050er Jahren noch weiter verfestigt und formalisiert, so dass an der Spitze der «Cutters» als ganzes inzwischen ein Aufsichtsrat unter Führung eines CEOs steht, der auf den Namen Jorge Mendoza hört: Der schwarze Ork LaDonnel Jackson, die Zwergenfrau Dr. Karina Oliveras, die an einer Top-Universität in den CAS studiert haben soll, William Jennings, ein menschlicher, hochrangiger Ex-Offizier des UCAS-Militärs, Rachel Boyd, die ihren Abschluss in Jura in Yale erworben haben soll und Alexander Pietre, ein Troll und angeblich erwacht.

Geschäfte

Zu den wichtigsten Geschäftszweigen der Cutters gehört der Waffenhandel, und sie sind durch aus im Stande, Qualitätsware und sogar echtes, militärisches Gerät zu liefern, wenn auch nicht in den Mengen, die man benötigen würde, um eine Armee auszurüsten. Dazu kommen noch zahlreiche andere Betätigungsfelder: altmodische, chemische Drogen und die neumodischen BADs von den Geisterkartellen aus Südamerika, BTL-Chips, Entführung und Erpressung, die üblichen Schutzgeld-Geschäfte, Bandenhehlerei, Schmuggel entlang der Westküste bzw. in oder durch die NAN-Staaten und sogar Auftragsarbeiten im Sicherheitsbereich für den einen oder anderen Konzern.

Während Lone Star nicht zuletzt auf Grund letzteres Geschäftsbereichs ein ausgeprägtes Interesse an den den Aktivitäten der Gang hat, werden die Cutters von Mafia und Yakuza - denen sie zu klein und zu unbedeutend sind, um als echte Konkurrenz zu gelten - weitgehend in Ruhe gelassen.

Shadowtalk Pfeil.png ...und um die Cutters zu Laufburschen, Handlangern oder Kanonenfutter zu degradieren, wie etwa die «First Nation», sind sie doch ein paar Nummern zu groß, auch wenn zumindest die Seattler Filiale nur mehr ein Abklatsch ihrer früheren Stärke ist!
Shadowtalk Pfeil.png Lone Wolf

Auf dem Höhepunkt ihrer Macht erzielten sie Umsätze im Millionen-Bereich, wie Buchhalter Musen und Fahd von der Abteilung "Geschäftsentwicklung" Blake und seinem Vize Vladimir auf einer der Geschäftsbesprechungen vorrechneten.

Mit den "Eighty-Eights" - einer kleineren Triade - verbindet sie hingegen ebenso eine jahrelange Feindschaft, die sich in wechselseitigen Überfällen und Attacken äußert, wie mit den Ringen der Seoulpa, und auch mit den «Ancients» hatten sie schon wiederholt gewaltsame Zusammenstöße. - Letzteres hat dazu geführt, dass sie für neue Mitglieder aller Metatypen und Gerüchten zu Folge selbst Gestaltwandler offen sind, Elfen aber generell nicht aufnehmen.


Endnoten

Quellenangabe

  1. Konzernkrieg S. 62-63

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