Hildebrandt-Kleinfort-Bernal

Aus Shadowhelix
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hildebrandt-Kleinfort-Bernal
Überblick (Stand: 2072) [1]

Hkb.jpg

Abkürzung: HKB
Gründung: 2012[2]
Hauptsitz: London, Großbritannien
Branche: Finanzwirtschaft
Chief Executive Officer:
Paul Bernal II
Rating: AA
Hauptaktionäre:
Familie Hildebrandt
Familie Kleinfort
Familie Bernal
Rhonabwy

Das Finanzimperium Hildebrandt-Kleinfort-Bernal (kurz: HKB), dessen Hauptsitz in London liegt, ist der größte britische Konzern und die zweitgrößte der Eurobanken, nach dem Frankfurter Bankenverein sowie dem Finanzimperium von Saeder-Krupp und der Zürich-Orbital-Gemeinschaftsbank. HKB besaß vor dem Crash 2.0 in etwa die Größe der Malaysian Independent Bank oder von Wuxing Incorporated.

Geschichte

In der Vergangenheit war der Konzern Transys Neuronet ein steter Zankapfel zwischen dem Großdrachen Celedyr und HKB, die mehrfach eine Komplettübernahme von Transys versuchten. Dabei rissen die Finanzinvestoren 2054 tatsächlich nach einem - von ihnen selbst angestoßenen und inszenierten - Skandal um einen Serienkiller in London, bei dem es sich um einen angeblichen Klon Jack the Rippers handelte und der Transys arg in Mißkredit brachte, vorübergehend beinahe die komplette Kontrolle über den in Wales und Silicon-Glen beheimateten High-Tech-Konzern an sich.[3]

Noch vor der Vereinigung mit Erika zu Transys-Erika und der anschließenden Fusion mit Novatech zu NeoNET gelang es Celedyr 2062 jedoch, die Machtverhältnisse wieder klar zu seinen Gunsten zu verschieben.

Shadowtalk Pfeil.png Das sin' Killer, die HKB-Typen... Killer in Nadelstreifen, aber immer noch drekige Killer...
Shadowtalk Pfeil.png Rani ...London Underground

Kampf um die Führungsetage

Im Jahr 2063 machte zudem Uwe Kleinfort - Erbe von Firmenmitbegründer Dietrich Kleinfort - Schlagzeilen, da er untertauchte, als die Polizei in Leipzig ihn unter dem Verdacht des Mordes an seinem Vater verhören wollte. Angeblich hatte Anthony Hildebrandt ihn dazu aufgestachelt, den Generationswechsel zu beschleunigen, und es gibt Zeugen, die ihn nach seinem Verschwinden in Cardiff/Wales gesehen haben wollen.[4]

Fusion von Transys-Erika

Kurz vor dem Crash von 2064 hatten bereits Transys Neuronet und Erika Gespräche miteinander geführt, die zu einer Fusion führen sollten. Die beiden Konzerne hatten bereits massiv von der Wireless Matrix-Initiative profitiert und ihre Fusion würde ein Monopol auf die weltweiten WiFi-Protokolle und damit asoziierte Technologie erschaffen. Während Erika von der ruhigen Führung von Anders Malmstein profitierte, hatte Transys derweil mit einem anhaltenden Stellvertreterkrieg seiner beiden Hauptanteilseigner, dem Bankenkonzern Hildebrandt-Kleinfort-Bernal (HKB) und dem Großdrachen Celedyr, zu leiden.[5]

Während der Fusion versuchte Celedyr, einen Mehrheitsanteil an Erika zu erlangen, um so die Kontrolle zu erhalten, doch hatte er nicht damit gerechnet, dass seine aggressive Strategie HKB dazu brachte, die eigenen Verluste durch ein Angebot von Malmstein wieder auszugleichen. Alles, was der Zwerg wollte, waren die Anteile von HKB - und die verzweifelte Bank willigte ein, um dem Drachen eins auszuwischen. Bevor Celedyr noch reagieren konnte, geschah auch schon der Crash von 2064 im Rahmen des Novatech-Börsengangs und stürzte die Welt ins Chaos. Malmstein war ihm bei der Erschaffung von Transys-Erika zuvorgekommen.[5]

Ende des Lordprotektors

Nach dem Sturz des Lordprotektors und der angekündigten Auflösung des Lord Protector's Office, aus der dann jedoch nur eine Umstrukturierung und Neuausrichtung wurde, hat der britische Premierminister William Darch HKB die Aufgabe übertragen, die Finanzen des Büros des Lordprotektors zu analysieren und sie künftig in Übereinstimmung mit der neuen Regierung zu verwalten. - Da gleichzeitig jedoch NeoNET beste Chancen hat, den öffentlichen Auftrag für die Wartung des Chancellery Network (C-Net) der britischen Matrix zu erhalten, das bislang dem Oversight Board unterstand, wird hier gerade eine neue Runde im Machtkampf zwischen HKB und dem drakonischen NeoNET-Großaktionär Celedyr eingeleitet.

Als in den frühen 2070ern Miles Lanier, Anteilseigner von NeoNET und rechte Hand von Richard Villiers, verschwand, untersuchte auch Celedyr dessen Umstände. Lanier hatte den Auftrag erhalten, das mysteriöse estländische Unternehmen und Anteilseigner von NeoNET, Trans-Latvian Enterprises, zu untersuchen. Celedyr, der ebnefalls Interesse daran hegte, hatte seine Knights of Rage auf diese Untersuchungen angesetzt und ließ sie Lanier beschatten. Das hatte wiederum den Effekt, dass der HKB diese Fortschritte im Auge behielt, um so in der Zukunft wieder bei NeoNET einsteigen zu können, nachdem sie in der Vergangenheit bei Transys ausgebootet worden waren. Agenten von HKB gelang es, die Kommunikation von einer Gruppe der Knights abzufangen. HKB konnte immerhin feststellen, dass Lanier über einer seiner falschen Identitäten zwei Tickets für den Flug Riga-Prag-Rom gebucht hatte und von einer Gesichtserkennungssoftware erkannt wurde, die bestätigte, dass er in Riga an Bord gegangen war. Weiterhin konnten die Agenten von HKB auch feststellen, dass sich irgendeine unbekannte Partei aus den oberen Kreisen der NEEC für Laniers Aufenthaltsort interessierte.[6]

Als später dann auf dem europäischen Festland schließlich nach Lanier gesucht wurde, kam es zu einigem Chaos, bei dem Agenten von NeoNET, die Knights of Rage, HKB-Agenten und schließlich auch der MI6 aufeinanderprallten und nicht wenige Personen den Tod fanden.[7]

Geschäftsprofil

HKB ist eine der größten Euro-Banken neben Commerzbank und dem Frankfurter Bankenverein innerhalb Europa.[1]

Wichtige Beteiligungen

Besitzer

Die Hauptaktionäre sind die Hildebrandt-, die Kleinfort-, und die Bernalfamilie, sowie der große Drache Rhonabwy. Aktuelles Oberhaupt ist Paul Bernal II. Dieser hat auch an anderen Konzernen wie Transys Neuronet und Regulus Joint Industries große Anteile.

Verbindungen

Seit dem Tode Nachtmeisters hat es soetwas wie eine Annäherung zwischen HKB und dem FBV gegeben.[1]

Wichtige lokale Aktivitäten

Allianz Deutscher Länder

In Hannover gehört HKB zum sogenannten Eurokraten-Quartett, das monatlich das Robert-Schumann-Forum in der Europa-Halle ausrichtet.[10]

Hongkong

In Hongkong besitzt der Konzern auch noch im Jahr 2070, eine Menge von Beteiligungen und Einfluss.[11]

Struktur

Tochterfirmen

HKB Financial Services

HKB Data Services

Sonstiges

Ehemalige Tochterfirmen

HKB in den Schatten

HKB gilt seit langem nicht zuletzt als Experte für feindliche Übernahmen und ähnliche Börsenmaneuver, wofür sie sich in der Vergangenheit nicht scheuten, mit den Schatten-Börsenmaklern von Brokerage X zusammen zu arbeiten.[16] Auch auf schattige Aktivposten und noch finsterere Methoden wird gerne zurückgegriffen, wobei die Banker selbst sich die Finger - wenigstens nach außen - nicht schmutzig machen.

Mitarbeiter

Ehemalige Mitarbeiter



Endnoten

Index

Quellenbücher

Deutsch Englisch

Romane

Deutsch Englisch

Sonstige

Deutsch Englisch


Weblinks